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Dr. Thomas W. Lutz

Dr. Thomas W. Lutz

Monday, 17 February 2014
Published in Patienteninformationen

Unser Service für Sie

Abklärung und Behandlung von Erkrankungen der  Wirbelsäule speziell

  • Bandscheibenerkrankungen (Diskopathie)
  • Bandscheibenvorfall (Diskushernie)
  • Diagnostische Diskographie
  • Wirbelarthrose (Fazettgelenksarthrose)
  • Enger Wirbelkanal (Spinalstenose)
  • Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)
  • Instabilität der Wirbelsäule
  • Wirbelbruch, speziell bei Osteoporose
  • Diagnostische Biopsie (Gewebeentnahme minimal invasiv)

Erfassung des psychosozialen Krankheitsbildes mit validierten Tests und Fragebogen

Operationen

    • Angebot der modernen Wirbelsäulenchirurgie
    • Mikrochirurgische/endoskopische Diskushernien-Operation (minimal invasiv)
    • Bandscheibenprothese (Diskusprothese) an der Lendenwirbelsäule und Halswirbelsäule
    • Operative Behandlung von Osteoporose Brüchen (Vertebroplastie,  Ballon Kyphoplastie)
    • Spinalkanaleinengung, Operation des engen Wirbelkanals (Dekompression, Rekalibrierung)
    • Stabilisation: Spondylodese:
      • Dynamisch oder fix  mit interspinösen Implantaten (z:B. Coflex, Coflex F etc)
      • Versteifung (Fusion) mit Pedikelschraubensystem, Platzhaltern (Käfig, Spacer, Cage, ACIF, PLIF, ALIF)

Nachbehandlung und Rehabilitation in Zusammenarbeit mit den spezifizierten Spitälern, je nach Anforderung

Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Neurospine-Team zum Beispiel bei komplexen Fällen

Thursday, 06 February 2014
Published in Baselhotels

Hotel Restaurant Schlüssel

 

Adresse: Schlüsselgasse 1, 4102 Binningen
 
Telefon:
061 422 23 23

 

 

 

Thursday, 06 February 2014
Published in Baselhotels

Basel-BedBreakfast

 

Preis pro Nacht für 1 Person:

75.- CHF

65.- €

 
Preis pro Nacht für 2 Personen:

90.- CHF

75.- €

 

 

Adresse: Kirchweg 21, Binningen
Telefon:

061 599 67 35

 

Thursday, 06 February 2014
Published in Wegbeschreibung

Weg-Beschreibung/Verkehrsmittel/Auto

Praxis Dr. med. Thomas W. Lutz

Hauptstrasse 69, CH-4102 Binningen

  • Bus 34 / Tram  2, Haltestelle Hohle Gasse
  • Tram 10+17: bei Haltestelle Oberdorf aussteigen -> Postgasse -> Haupstrasse
  • Autos: Mit dem Auto können Sie in der Tiefgarage (Eingang Postgasse) einen Platz finden. Dort sind Kundenparkplätze reserviert.
  • Sie können dieselbe Garageneinfahrt benutzen wie für die Migros. Wenn sie länger als 1h30 parkieren, verlangen Sie bei uns ein Gratis-Ticket.
Thursday, 06 February 2014
Published in Tips

Neurospine Care – Ein Konzept bewährt und perfektioniert sich

Wirbelsäulenleiden stellen heute eine der ganz grossen medizinischen und volkswirtschaftlichen Herausforderungen dar. In der Schweiz sind sie eine sehr häufige Ursache einer IV-Berentung oder eines Arztbesuches resp. einer Hospitalisation. Die Kosten dafür sind enorm.

Schon seit jeher haben sich viele Ärzte und Ärztinnen wie auch paramedizinische TherapeutenInnen mit Wirbelsäulenproblemen beschäftigt. Mehr denn je stellen sie aufgrund der vielen schmerzempfindlichen Strukturen eine grosse Herausforderung punkto Behandlung dar. Das Ansprechen einer Behandlung wird um so schwieriger, je weniger die an einer Behandlung beteiligten Therapeuten miteinander kommunizieren. Viele Patienten suchen auch ohne erstbehandelnden Arzt einen weiteren Therapeuten auf in der Hoffnung, dadurch noch mehr therapeutischen Nutzen zu erhalten.

In der Region Basel und Umgebung bemühen sich seit vielen Jahren Spezialisten aus verschiedener Fachrichtung, die sich jedoch innerhalb ihres Fachgebietes speziell mit Wirbelsäulenleiden befassen, um eine strukturierte und umfassende Zusammenarbeit (Neurospine Team). Die diagnostischen und therapeutischen Massnahmen lehnen sich dabei an die Algorythmen (Entscheidungsbäume), die u.a. in den FMH Empfehlungen und der spinalen Gesellschaft Schweiz enthalten sind. Es finden nicht nur gemeinsame, interdisziplinäre Fallbesprechungen statt, sondern das Rückenforum dient auch zur Konzepterarbeitung und Weitervertiefung, zum Miteinbezug der beteiligten Hausärzte, sowie zum Festlegen diagnostischer und therapeutischer Massnahmen.

Die Idee der Rückenforen ist nicht neu und wurde in verschiedenen amerikanischen Kliniken und Artikeln schon beschrieben. Dennoch ist es wertvoll, den interdisziplinären Austausch zu kultivieren und eine gemeinsame “Rückenstrategie” zu erarbeiten. Die therapeutischen Kräfte werden so dahingehend beeinflusst, dass ein gutes Zusammenwirken zwischen nicht-invasiven und invasiven Ärzten zustande kommt. Neue Erkenntnisse und Entwicklungen in allen beteiligten Fachgebieten werden von den Mitgliedern des Neurospine-Teams zur Diskussion eingebracht und allenfalls in die Arbeitsweise integriert.

Weil Pflegende und Physiotherapeuten und Therapeutinnen durch Fortbildungen speziell geschult werden, sind ihre Beobachtungen für den Arzt eine zusätzliche wichtige Informationsquelle. Ihre Vertrautheit mit den Wirbelsäulenproblemen gibt den Patienten zusätzliche Sicherheit und die Möglichkeit, in Gesprächen Unklarheiten und Schwierigkeiten im Umgang mit der Krankheit besser bewältigen zu lernen.

Ein weiter Pluspunkt für die Patienten und Patientinnen ist die ambulante und wenn nötig auch stationäre Rehabilitationsabteilung für den Bewegungsapparat. Der grosse Vorteil der ambulanten Neurospine-Therapie liegt nicht nur für die Patienten in einer kürzeren und sehr effizienten Behandlung, sondern auch für die Krankenkassen in einem bedeutend günstigeren Konzept. Durch die ambulante Behandlung und die sorgfältig interdisziplinäre Therapie werden Kosten signifikant reduziert. Es ist in vielen Fachpublikationen erwiesen, dass die Gefahr eines unter stationären Bedingungen häufig erfolgten “Herumreichen” des Patienten deutlich abnimmt.

Ein Fallbeispiel illustriert die Arbeitsweise des Neurospine-Teams

Ein 49-jähriger Patient ist seit einem halben Jahr als Pflegefachmann nur noch für leichte körperliche Arbeit einsatzfähig. Verschiedene Physiotherapien, Schmerz- und Rheumamittel haben nichts gebracht. Die Röntgenbilder zeigen ein Wirbelgleiten auf Höhe der untersten Bandscheibe, das Magnetresonanzbild zeigt eine Einklemmung des 5. Lendennerven. Eine neurologische Abklärung inklusive EMG bestätigen die Kompression des 5. Lumbalnerven. Eine probeweise Wurzelinfiltration bringt die Beinschmerzen vorübergehend völlig zum verschwinden, ebenso wie die Rückenschmerzen durch eine Anästhesie des Wirbelbogenkanals. Bisher waren der Rheumatologe, der Anästhesist und nochmals der Rheumatologe beteiligt. Aufgrund einer zusätzlichen Herzerkrankung klärt der Internist zusammen mit dem Anästhesisten die Operationsfähigkeit ab. In der Gruppendiskussion mit dem Wirbelsäulenchirurgen ergibt sich eine klare Entscheidung für eine operative Behandlung dieses Leidens.

Auf Höhe der letzten Bandscheibe wird die durch verdickte Bänder, Knochensporne und Narben eingeengte Wurzel L5 freigelegt und anschliessend der letzte Wirbel mit dem Kreuzbein mittels Schrauben und einem Verbundsystem ans Kreuzbein fixiert, wobei die Fehlstellung korrigiert werden kann. Während der stationären Behandlung bleibt der Patient unter der Aufsicht des Neurochirurgen, später wird er dann fallweise wenn nötig und wenn eine medizinische Indikation hierzu besteht, durch eine Rehabilitationsabteilung in Basel’s Umgebung weiter behandelt.

Während der ganzen Zeit wird der Patient intensiv durch die Physiotherpeuten instruiert und betreut. Durch diese schrittweise postoperative Nachbehandlung nähern wir uns immer mehr dem europäischen Durchschnitt und verkürzen dadurch sukzessive die Hospitalisationsdauer. Schon nach 3 bis 7 Tagen ist der Patient i.d.R. auch nach einer längeren Operation im Sinne einer Stabilisation (sei dies nun durch Ersatz der Bandscheibe oder eine alleinige Versteifung) wieder zu Hause. Dort wird die ambulante Rehabilitation fortgesetzt zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur.

Die Beinschmerzen sind verschwunden, die Rückenschmerzen auf einen minimen Rest geschrumpft, die durch die ambulante Therapie nochmals verringert werden sollten. Für PatietenInnen, ÄrzteInnen, Pflege- und PhysiotherapeutInnen bedeutet das Neurospine-Care-Konzept mit dem kontinuierlichen, interdisziplinären Gespräch, den klaren Abklärungs- und Therapierichtlinien und der bedeutend kürzeren Hospitalisationsdauer eine optimale Struktur zur Lösung und Verbesserung von schweren Wirbelsäulenproblemen und zur Kosteneinsparung.

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IN VERBINDUNG TRETEN

  • Neurospine Care ® Praxis Dr.Thomas W. Lutz Facharzt Neurologie FMH und Neurochirurgie FMH, speziell Nerven-Rückenmark-und Wirbelsäulenchirurgie