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Wednesday, 05 February 2014
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Wednesday, 05 February 2014
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 Ein Konzept bewährt und perfektioniert sich

Von Dr. med. Thomas W. Lutz, Wirbelsäulenchirurgie

Wirbelsäulenleiden stellen heute nach wie vor eine der ganz grossen medizinischen
und volkswirtschaftlichen Herausforderungen dar. In der Schweiz sind sie die häufigste Ursache
einer IV-Berentung und einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch oder eine
Hospitalisation.

Schon seit jeher haben sich viele Ärzte und Ärztinnen wie auch paramedizinische Therapeuten/innen mit Wirbelsäulenproblemen beschäftigt. Mehr denn je stellen sie Ihnen aufgrund der vielen Schmerzempfindlichen Strukturen eine eigentliche Herausforderung puncto Behandlung dar. Durch ein übermässiges Angebot an "Rückenbehandlungen" auf ganz verschiedener Ebene sind die Patienten und Patientinnen oft verunsichert. Das Greifen einer Behandlung wird umso schwieriger, je weniger die an einer Behandlung beteiligten Therapeuten miteinander kommunizieren. Viele Patienten suchen auch ohne den erstbehandelnden Arzt einen weiteren Therapeuten auf in der Hoffnung, dadurch noch mehr therapeutischen Nutzen zu erhalten. In der Regio Basiliensis bemühen sich seit einigen Jahren Spezialisten aus verschiedener Fachrichtung, die sich jedoch innerhalb ihres Fachgebietes speziell mit Wirbelsäulenleiden befassen, um eine strukturierte und umfassende diagnostische Zusammenarbeit (Neurospine-Team). Die diagnostischen und therapeutischen Massnahmen Algorythmen

("Entscheidungsbäume), die in den FMH-Empfehlungen enthalten sind. Es finden nicht nur regelmässige, gemeinsame und interdisziplinäre Fallbesprechungen statt, sondern das Rückenforum dient auch zur Konzepterarbeitung, Weitervertiefung und zum Miteinbezug der beteiligten Hausärzte, sowie zum Festlegen um diagnostischer und therapeutischer Massnahmen. Die Idee der Rückenforen ist nicht neu und wurde in verschiedenen amerikanischen Kliniken und Artikeln schon beschrieben. Dennoch ist es wertvoll, den interdisziplinären Austausch zu kultivieren und eine gemeinsame "Rückenstrategie" zu erarbeiten. Die therapeutischen Kräfte werden so dahingehend beeinflusst, dass ein gutes Zusammenwirken zwischen nicht invasiven und invasiven Ärzten zustande kommt. Neue Erkenntnisse und Entwicklungen in allen beteiligten Fachgebieten werden von den Mitgliedern des Neurospine Teams zur Diskussion eingebracht und allenfalls in die Arbeitsweise integriert. Weil Pflegende und

Physiotherapeuten/Innen durch Fortbildungen speziell geschult worden sind. ihre Beobachtungen für den Arzt sind eine zusätzliche wichtige Informationsquelle. Ihre Vertrautheit mit den Wirbelsäulenproblemen gibt den Patienten zusätzliche Sicherheit und die Möglichkeit, in Gesprächen Unklarheiten und Schwierigkeiten im Umgang mit der Krankheit besser bewältigen zu lernen. Ein weiterer Pluspunkt für die Patienten Innen ist die ambulante und wenn nötig auch stationäre Rehabilitationsteilung für den Bewegungsapparat. Der grosse Vorteil der ambulanten Neurospine Therapie liegt nicht nur für die Patienten in einer kürzeren und sehr effizienten Behandlung, sondern auch für die Krankenkassen ein bedeutend günstigeres Konzept. Durch die ambulante Behandlung und die sorgfältige interdisziplinäre Therapie werden Missbräuche einer stationären Behandlung weitgehend eliminiert. Es ist in vielen Fachpublikationen er- wiesen, dass die Gefahr eines unter stationären Bedingungen häufig erfolgten "Herumreichen" des Patienten deutlich abnimmt.


Ein Fallbeispiel illustriert die Arbeitsweise des Neurospine-Team

Ein 52-jähriger Patient ist seit einem halben Jahr als Büroangestellter nur noch für leichte körperliche Arbeit einsatzfähig. Verschiedene Physiotherapien, Schmerz- und Rheumamittel haben nichts gebracht. Die Röntgenbilder zeigen ein Wirbelgleiten auf Höhe der untersten Bandscheibe, das Magnetresonanzbild zeigt eine Einklemmung des 5. Lumbalnerv. Eine neurologische Abklärung inklusive EMG bestätigen die Kompression des 5. Lumbalnerven. Eine probeweise Wurzelinfiltration bringt die Beinschmerzen vorübergehend völlig zum Verschwinden, ebenso wie die Rückenschmerzen durch eine Anästhesie des Wirbelbogenkanals. Bisher waren der Rheumatologe, der Anästhesist und nochmals der Rheumatologe beteiligt. Aufgrund einer zusätzlichen Herzerkrankung klärt der Internist zusammen mit dem Anästhesisten eine mögliche Operationsfähigkeit ab. In der Gruppendiskussion mit dem

Wirbelsäulenchirurgen (der von neurochirurgischer Fachrichtung herkommt) ergibt sich eine klare Entscheidung für eine operative Behandlung dieses Leidens. Auf Höhe der letzten Bandscheibe wird die durch verdickte Bänder, Knochensporne und Narben eingeengte Wurzel L5 freigelegt und anschliessend der letzte Wirbel mit dem Kreuzbein mittels Schrauben und einem Verbundsystem ans Kreuzbein fixiert, wobei die Fehlstellung korrigiert werden kann. Während der stationären Behandlung bleibt der Patient unter Aufsicht des Neurochirurgen, später wird er dann Fallweise wenn nötig und wenn eine medizinische Indikation hierzu besteht, durch eine Rehabilitationsabteilung in Basels Umgebung weiter behandelt. Dies jedoch erst nach Abklingen der Akten chirurgischen Phase und bei fehlenden chirurgischen Komplikationen. Während die ganze, Zeit wird der Patient intensiv durch die Physiotherapeutinnen instruiert und betreut. Durch diese schrittweise Rehabilitation nähern wir uns immer mehr

dem europäischen Durchschnitt und verkürzen dadurch sukzessive die Hospitalisationsdauer. Schon nach 5 bis 14 Tagen ist der Patient auch nach einer längeren Operation im Sinne einer Stabilisation (sei dies nun durch Ersatz der Bandscheibe oder durch alleinige Versteifung) wieder zu Hause. Dort wird die ambulante Rehabilitation fortgesetzt zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Die Beinschmerzen sind verschwunden, die Rückenschmerzen auf einen minimen Rest geschrumpft, die durch die Rehabilitation nochmals verringert werden sollten. Für Patienten/innen, Ärzte/innen, Pflege- und Physiotherapeutinnen bedeutet das Neurospine-Care-Konzept mit dem kontinuierlichen, interdisziplinären Gespräch, den klaren Abklärungs- und Therapierichtlinien durch die bedeutend kürzere Hospitalisationsdauer eine optimale Struktur zur Lösung und Verbesserung von schweren Wirbelsäulenproblemen und zur Kostensenkung.

 

 Das Neurospine-Care Konzept:

Neurospine Team

  • neurochirurgische Wirbelsäulenchirurgie
  • Physikalische Medizin und
  • Anästhesie
  • Rehabilitation
  • Radiologie
  • Rheumatologie
  • Innere Medizin

Dieses ärztliche Team wird fallweise ergänzt durch Vertrauensärzte und Sozialdienste

Diagnostische Massnahmen

  • Standartisierte Assessments
  • Eingehende neurologische Spezialuntersuchungen
  • Nervenwurzelblockaden, Peridural-Infiltration
  • Fazettengelenkinjektion
  • Discographie
  • Myelographie und CT
  • Schmerzvalutation mittels Periduralkatheter und Etagendiagnostik

Therapeutische Massnahmen

  • Medikamentöse Therapie
  • Manuelle Medizin
  • Physiotherapie
  • Med. Trainingstherapie
  • Psychosomatische Betreuung
  • Neurochirurgische Eingriffe
  • Wirbelsäulenstabilisierende Eingriffe

 

 

 

 

 

 

 

Monday, 27 January 2014
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Impressum

Verantwortlich für den Inhalt der Internetseite www.neurospine.ch ist:

Dr. Thomas W. Lutz

Praxisadresse

 

Praxis Dr. Thomas W. Lutz
Facharzt Neurologie und Neurochirurgie FMH
speziell Nerven- Rückenmark- Wirbelsäulenchirurgie
Hauptstrasse 69
CH-4102 Binningen

 

Telefon 061 422 13 13
Telefax 061 422 13 60
e-mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

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Monday, 27 January 2014
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Stellenangebot in Bearbeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sie suchen eine 20-30% Stelle und haben Freude am selbständigen und sorgfältigen Führen einer Spezialarztpraxis ohne Rx und Labor, und bringen die erforderliche soziale Kompetenz mit, dann sind Sie bei uns sehr willkommen und wir erwarten Ihre geschätzte Bewerbung mit den üblichen Unterlagen.

Wir freuen uns auf Sie.

 

 

 

 

 

Diskushernien-Operation

(engl.) slipped disk, disc prolaps; syn. Bandscheibenprolaps, Diskusprolaps, Diskopathie; Verlagerung bzw. Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus der Bandscheibe durch Risse im Annulus fibrosus; es gibt 4 Schweregrade in der Nomenklatur der Discushernien-Einteilung:
1. Bulging disc
2. Protrusion mit Vorwölbung des Annulus fibrosus;
3. Prolaps in die Foramina intervertebralia (Zwischenwirbellöcher) bzw. (seltener) in den Spinalkanal nach Perforation des Lig. longitudinale posterior;
4. Sequestration; die prolabierten Anteile (Sequester) haben keine Verbindung mit der Bandscheibe;

Lok.: am häufigsten LW4-L5, LW5-S1 u. HW6-C7;
Klin.: oft akut u. nach mechan. Belastung auftretende Sympt., die v.·a. durch Kompression von Wurzeln der Rückenmarknerven (Wurzelkompressionssyndrom*) verursacht werden, je nach Lok. v.·a. als Ischiassyndrom*, evtl. Konussyndrom*, Kaudasyndrom* od. Zervikobrachialsyndrom*; allg. Sympt. sind Schmerzen u. Sensibilitätsstörungen* in dem betroffenen Dermatom, Abschwächung der Reflexe, evtl. Lähmungen u. Atrophie der Kennmuskeln* sowie Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule u. schmerzbedingte Schonhaltung; Kompl.: irreversible Druckschädigung von Nervenwurzeln (sog. Wurzeltod), Querschnittsläsion*;

 

 

Monday, 27 January 2014
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BILDDIAGNOSTIK  BASEL; UNIVERSITAETSKLINIK
 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sunday, 26 January 2014
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MO 09:00 - 12:00 | 13:00 - 17:00 Uhr
DI 09:00 - 12:00 | 13:00 - 17:00 Uhr
MI 09:00 - 12:00 | 13:00 - 17:00 Uhr
DO 09:00 - 12:00 | 
FR 09:00 - 12:00 | 

 

 

 

 

 

 

Thursday, 19 December 2013
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Abklärung und Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule speziell:

 

- Bandscheibenerkrankungen (Diskopathie)  bei Degeneration und Bandscheibenleiden, sog. Diskushernien
Bandscheibenvorfall (Diskushernie)
- Diagnostische Diskographie
- Wirbelgelenkarthrose (Fazettenarthrose)
- Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) und Instabilitäten
- Instabilität der Wirbelsäule
- Wirbelbruch, speziell bei Osteoporose
- Tumore, Metastasen, Zysten
- Diagnostische Biopsie (Gewebeentnahme minimal invasiv)
 
Operationen
- moderne Wirbelsäulenchirurgie nach aktuellstem Wissen
- Bandscheibenvorfall (Diskushernie)
- mikrochirurgische Diskushernien-Chirurgie (minimal invasiv)
- Enger Spinalkanal (Spinalkanalstenose), Rekalibrierung
Bandscheibenprothese (Diskusprothese)
- operative Behandlung von Osteoporosebrüchen (Vertebroplastie, Ballon Kyphoplastie)
- Stabilisation:
- Dynamisch oder fix mit interspinösen Implantaten oder Pedikelschraubensystemen
Versteifung (Fusion) mit Pedikelschraubensystem, Schrauben, Platten, Platzhaltern (Käfig, Cage, Spacer, ACIF, PLIF, ALIF)
- Diagnostische und therapeutische Infiltrationen: (gezielt, CT-gesteuert)
Fazettengelenks-Infiltrationen
- Nervenwurzel-Infiltrationen
- Peridural-Infiltrationen
- Diskographien
 
Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Neurospine-Team und den entsprechenden Spitälern

 

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  • Neurospine Care ® Praxis Dr.Thomas W. Lutz Facharzt Neurologie FMH und Neurochirurgie FMH, speziell Nerven-Rückenmark-und Wirbelsäulenchirurgie